HAMMERING MAN | ARCHITEKTUR DIALOGE, 2025

ARCHITEKTUR DIALOGE, 2025 – LEERRÄUME = DENKRÄUME

„Leerräume = Denkräume“ ist das diesjährige Motto der Architektur Dialoge, die im Rahmen der Architekturtage 2025 stattfinden. In einer Woche von fünf Mittagsführungen werden ausgewählte Basler Büro- und Verwaltungsbauten vorgestellt, die zuletzt mit Leerständen konfrontiert waren. Die Führungen öffnen den Blick auf städtebauliche Entwicklungen, Fragen des Re-Use und die räumlichen Qualitäten dieser Architektur. Als Wochengast begleite ich das Programm mit ortsspezifischen Interventionen, in denen ich über Bewegung, Wahrnehmung und körperliche Präsenz auf die jeweiligen Räume reagiere. Meine Performances verstehen die Architektur dabei nicht als Kulisse, sondern als aktiven Partner, dessen Materialität, Struktur und Atmosphäre neue Denkräume eröffnen.

HAMMERING MAN | ARCHITEKTUR DIALOGE, 2025

Für die Performance am Aeschenplatz 6 beschäftige ich mich mit einem Gebäude, das sich im Zustand des Übergangs befindet. Der ehemalige Hauptsitz des Schweizerischen Bankvereins ist heute ein Ort der Leerstände und offenen Zukunftsfragen. Mich interessiert, wie sich solch ein Raum verändert, wenn ich ihn nicht nur sehe, sondern durch Bewegung, Wiederholung und mediale Spiegelungen neu erfahre.

Die Arbeit entfaltet sich als Triptychon aus Live-Performance, Video und Fotografie. Im Solo beim Eingang untersuche ich die Möglichkeiten des Perspektivwechsels: Ich simuliere eine Schwerkraftrichtung, die gegen die Wände kippt, sodass die gewohnten Beziehungen zwischen Körper und Raum kurzzeitig ins Wanken geraten. Das Publikum erlebt dabei zwei Ebenen gleichzeitig – die reale physische Spannung und die Illusion eines gekippten Raums.

Hammering Man – Performance Aeschenplatz 6, 2025
Performance
Körperbasierte choreografische Intervention im Raum
Variable Dauer und räumliche Ausdehnung

  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.

Der Mittelteil zeigt ein Video auf der Schmetterlingstreppe – dort, wo die Aufnahmen entstanden sind. Das Video verstärkt die Illusion: Es zeigt hunderte Wiederholungen des Treppengangs, in verschiedenen Sequenzen und Bewegungsbahnen. Die reale Treppe bleibt währenddessen leer, obwohl Besucherinnen und Besucher unmittelbar davor stehen. Erst später steigen sie selbst die Treppe hinauf – und erzeugen ein lebendiges Gegenbild zur digitalen Verdichtung. So entsteht eine mediale Verdoppelung zwischen dokumentierter und aktueller Bewegung.

Hammering Man – Video Schmetterlingstreppe, 2025
Videoarbeit
Digitale Videoaufnahme, Loop
Variable Länge

  • A performative movement scene showing a body positioned close to the floor and aligned with the wall in unusual axes, from the Hammering Man performance series.
  • A performative movement scene showing a body positioned close to the floor and aligned with the wall in unusual axes, from the Hammering Man performance series.
  • A performative movement scene showing a body positioned close to the floor and aligned with the wall in unusual axes, from the Hammering Man performance series.

In der hinteren Wendeltreppe schliesst eine Serie von Fotografien die Arbeit ab. Viele Aufnahmen sind gedreht, sodass die Gravitationsrichtung kippt und eine subtile Desorientierung entsteht. Die Bilder spiegeln meine subjektive Erfahrung: wie der Raum im Körper gespeichert ist, wie Treppen Bewegungen strukturieren und als Übergangsorte in unserem Erfahrungsgedächtnis wirken.

Hammering Man – Fotografien Wendeltreppe, 2025
Fotografische Arbeit
Digitaldruck auf Papier
Variable Masse

  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.
  • Eine performative Bewegungsszene mit einem Körper, der in Bodennähe und an der Wand entlang in ungewohnten Achsen positioniert ist, aus der Performance-Serie Hammering Man.

Insgesamt verstehe ich diese Intervention als Einladung, Architektur als bewegliche Wahrnehmungslandschaft zu erleben – in der Körper, Medien und Raum miteinander Resonanz erzeugen.