Soma und die Körperlosen

Soma und die Körperlosen verhandelt das Spannungsfeld zwischen Körper als erlebtes Subjekt und Körper als Bild und Objekt. Die Arbeit speist sich aus einer interdisziplinären Praxis zwischen Tanz und bildender Kunst und reflektiert das gleichzeitige Arbeiten mit dem eigenen Körper und dessen medialen Abbildern.

Fotografien, Filmstills und KI-generierte Bilder werden digital bearbeitet, gedruckt, gefaltet und mit Epoxidharz beschichtet. Diese Bildkörper werden mit 3D-gedruckten Körperfragmenten und architektonischen Strukturen aus Beton, Holz oder Stahl kombiniert. Die Körper erscheinen fragmentiert, verzerrt oder entmaterialisiert und oszillieren zwischen menschlicher Figur, Architektur und mythischem Wesen.

Durch das Zirkulieren der Arbeiten zwischen analogen, digitalen und virtuellen Medien entsteht ein mehrzyklischer Prozess. In der Überlagerung physischer, digitaler und fantastischer Realität untersucht die Arbeit, wie sich Körperbilder und Wahrnehmung im Zeitalter technologischer Vermittlung verschieben.