
Schmuck-Kollektion
Von der Bewegung zum Objekt.
Körperfragmente als skulpturaler Schmuck.
Im Prozess meiner Masterarbeit habe ich intensiv mit der Fragmentierung und Abstraktion von Körperformen gearbeitet und deren skulpturales Potenzial untersucht. Aus dieser Forschung heraus entstand – in Zusammenarbeit mit der Goldschmiedin Anna Zwicky – meine erste Schmuckedition.
Die Formen basieren auf einem 3D-Scan meines Tanzkollegen Valentin Kurmann (G-Ruff / Big-Step, DAS FLAVOUR CREW), den ich digital bearbeitet und skulptural transformiert habe. Das digitale Körperfragment wird in einem weiteren Schritt in Wachs gedruckt, gegossen und in Silber materialisiert.
Die Stücke werden aus RJC-zertifiziertem 925/000 Silber von einer Schweizer Gießerei gefertigt und von Anna Zwicky von Hand weiterverarbeitet.
Anna wurde vom renommierten Basler Goldschmied Beat Lehmann ausgebildet und hat kürzlich ihre eigene Werkstatt gegründet.
Die Kollektion verbindet digitale Körpererfassung, skulpturale Transformation und traditionelles Goldschmiedehandwerk.
Edition & Erwerb
Die Schmuckstücke werden editionsweise produziert.
Da sich das Projekt im Aufbau befindet, erfolgt die nächste Produktion nach ausreichender Anzahl von Vorbestellungen.
Mit dem Erwerb eines Stückes unterstützt du unabhängige Kreative am Beginn ihrer Selbstständigkeit.
Bei Interesse:
Kontakt via E-Mail, Instagram oder Telefon.
Footwork Hands – Ohrringe

925/000 Silber
Preis: CHF 180.– (Paar) / CHF 90.– (Einzeln)
Die Handposition ist ein klassisches Merkmal im Breaking. Durch das Aufrichten der Mittelhandknochen werden diese als tragende Struktur aktiviert, wodurch das Handgelenk entlastet und der Oberkörper leicht angehoben wird. Diese Pose prägt die Ästhetik des Footworks entscheidend.
Als Schmuckstück wird die Hand zum verdichteten Zeichen – zugleich funktionale Stütze im Tanz und universelles Symbol schöpferischer Tätigkeit.
Sie bildet ein Bindeglied zwischen meiner tänzerischen und meiner bildhauerischen Praxis.
Alles im Lot – Kette

925/000 Silber
Preis: CHF 220.–
Dieser Anhänger thematisiert die subjektive Erfahrung von Schwerkraft und deren momentane Überwindung. Im Breaking werden die Beine als primäre Stützstruktur relativiert; das Spiel mit verschiedenen Körperachsen bricht die Vertikale und erzeugt kurze Momente scheinbarer Schwerelosigkeit.
Gleichzeitig verweist die Form auf Zustände des Gleichgewichts und der Zentrierung – zwischen Dynamik und Ruhe, zwischen Explosion und Kontrolle.
